Das Game of Life,
1970 von J. H. Conway veröffentlicht,
hat sich zu einem riesigen Forschungsgebiet
entwickelt, "googelt" mal zu diesem Thema, es ist faszinierend (und
weitestgehend zweckfrei).
Die Spielregeln sind einfach, ihr könnt es auch mit Bleistift und
Radiergummi auf Karo-Papier spielen :
Auf einem Raster leben Zellen. Bei jedem Zug sterben alle diejenigen,
auf deren acht Nachbarfeldern
zu wenige (0 oder 1) oder zu viele (mehr als 3) Nachbarn leben. Auf
leeren Feldern, die genau drei Nachbarn
haben, werden neue Zellen geboren.
Zwei Dinge fallen dabei auf :
Erstens ist das Spiel deterministisch (vorherbestimmt) - bei gleicher
Anfangsverteilung entwickelt sich das Spiel immer gleich.
Zweitens erlischt nach einiger Zeit das Leben, nur statische und
oszillierende Gruppierungen bleiben zurück.
Diese Variante bietet die Möglichkeit, die Regeln ein wenig zu
variieren:
Interessant ist es z. B., auf einem leeren Feld mit 2 Nachbarn mit
einer Wahrscheinlichkeit von 1 % eine neue Zelle entstehen zu lassen.
Trotz ihrer Geringfügigkeit hat diese Regel-Änderung
weitreichende Konsequenzen : Das Spiel ist nicht mehr deterministisch,
statische oder oszillierende Figuren sind nicht mehr stabil.
Interessant ist, dass die Zellen länger "leben" als im Original.
Eine weitere Variante dieses Applets ist die Einführung von
"unsterblichen" Zellen (rot). Diese werden von den anderen Zellen immer
mitgezählt, bleiben aber selbst unbeweglich.
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